Gemeindezentrum „Kora Heritage, Health and Cultural Centre“

Gambia ist eine Republik in Westafrika, die zu den ärmsten Ländern der Welt gehört. Drei Viertel der ländlichen Bevölkerung leiden unter Armut und Hunger. Fast ein Fünftel der Kinder unter fünf Jahren ist unterernährt. Die Arbeitslosigkeit ist besonders unter Jugendlichen hoch. Die medizinische Versorgung ist im ganzen Land nicht gewährleistet.

Was wir vorhaben

In Gambia geht es zunächst einmal ums reine Überleben.
Der in München und Gambia lebende Musiker und Künstler Yusupha Kuyateh hat deshalb eine weitreichende Entscheidung getroffen, als ein befreundeter Zahnarzt ihm angeboten hat, seine gesamte Praxisausstattung zu spenden:
Er wird auf seinem eigenen Land in Gambia, im Ort Medina Kanuma, ein Zentrum für zahnärztliche und medizinische Versorgung aufbauen. Dort wird auch eine Suppenküche entstehen, die das selbst angebaute Gemüse dort verarbeitet und das Essen an Bedürftige ausgibt. Und schließlich ein Jugendzentrum, in dem die Menschen ihre eigene Tradition und Musik erleben und erlernen können. Schrittweise soll es ein Gemeindezentrum werden, das „Kora Heritage, Health and Cultural Centre“.

Was ist bereits geschehen

Die Spende der Zahnarztpraxis hat das Projekt ins Rollen gebracht. Sie wurde bereits mittels Container nach Gambia verschifft. Damit hat das Projekt unter der Leitung von Yusupha Kuyateh bereits begonnen.

Er hat für dieses Projekt auch eine NGO vor Ort gegründet, die den gleichen Namen trägt, wie das geplante Gemeindezentrum. Diese gemeinnützige Organisation hat Anfang April die staatliche Bestätigung erhalten.

Er kaufte eine Ziegelmaschine, mit welcher er Lehmziegel herstellt. Ziegel aus Lehm wirken sich positiv auf das Raumklima aus. Lehm gilt als guter Wärme- und Luftfeuchtigkeitsspeicher. So können Lehmbausteine sehr schnell überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben.

Zur Person

Yusupha Kuyateh erlernte bereits als Kind von seinem Vater das Spiel auf der Kora (Stegharfe) und folgte somit der Familientradition .Er ist ein Jalli (Berufsmusiker). Jallis erzählen die Geschichten ihres Volkes. Sie sind Bibliothekt und Nachrichtenvermittler, sie singen von der ruhmreichen Vergangenheit bis zur Gegenwart und sparen auch nicht mit Aussagen zu sozialem und richtigem Verhalten.
Sein Anliegen ist es, die traditionelle Musik und das mündlich überlieferte Wissen seiner Kultur weiterzugeben und zu bewahren. Auf unserer Mediaseite oder unserem Youtube-Kanal können Sie einen Ausschnitt eines seiner Konzerte anhören.

Helfen Sie mit, dieses Projekt zu realisieren und damit den Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt zu helfen.